Hilfreiche Links und Literatur

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Auf dieser finden Sie weiterführende Links & Downloads rund um das Thema Flüchtlingshilfe und die Arbeit mit Flüchtlingen.

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Allgemeine Grundlagen für Helfer
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Allgemeine Grundlagen für Helfer

Praktika in der Wasserwirtschaft

das bayerische Landesamt für Umwelt koordiniert für Flüchtlinge Praktika in der Wasserwirtschaft. Praktikumsstellen hierfür sind die 17 bayerischen Wasserwirtschaftsämter sowie kommunale Wasserbetriebe.

Was bringt das Praktikum?

Das Programm ermöglicht den persönlichen Erfahrungsstand einzuschätzen. Sie qualifizieren sich mit dem neu gewonnenem Wissen und praktischer Anwendung. Im Praktikum lernen Sie von Experten der Wasserwirtschaft. Darüber hinaus können Sie Kontakte zu Unternehmen knüpfen, die mit unserer Verwaltung zusammen arbeiten. Mit Abschluss des Praktikums erhalten Sie ein Zeugnis, das für Ihr weiteres Berufsleben hilfreich sein kann.

Notwendige Voraussetzungen

  • abgeschlossenes Studium im Bereich Bauingenieur- / Umweltingenieurwesen, Naturwissenschaften oder vergleichbare Studienabschlüsse,
  • Sprachniveau mindestens A2 in Deutsch nach dem gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprache,
  • Herkunft aus internationalen Krisenregionen, wie dem Nahen oder Mittleren Osten,
  • anerkannter Aufenthaltsstatus in Deutschland,
  • fester Aufenthaltsort in Bayern.

Wie ist der Ablauf?

Nach Eingang und positiver Prüfung Ihrer Unterlagen versuchen wir Ihnen einen Praktikumsplatz an einem Wasserwirtschaftsamt in Ihrer Nähe zu organisieren.

Das Praktikum hat eine Dauer von maximal drei Monaten. In dieser Zeit wollen wir Ihnen alle Aufgabenbereiche der bayerischen Wasserwirtschaftsverwaltung vorstellen; nach Möglichkeit beinhaltet das auch Aufenthalte bei kommunalen Wasserbetrieben. Zum konkreten Ablauf erhalten Sie einen individuell erstellten Ausbildungsplan.
Eine Vergütung kann leider nicht erfolgen.

Weitere Informationen und die Bewerbungsunterlagen finden Sie hier: Link Bayerisches Landesamt für Umwelt

Nachhilfe für Mathematik gesucht

 

 

 

 

 

 

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Liebe Greifenbergerinnen und Greifenberger,

wir suchen dringend für eine 17 jährige Jemenitin, die seit 18 Monaten in einer Greifenberger Familie lebt, eine*n Nachhilfelehrer*in für Mathematik. Das Mädchen hat in den 1 1/2 Jahren, die sie nun hier lebt, sehr engagiert und schnell Deutsch gelernt und geht in die Mittelschule in Dießen.

Wer dem jungen Mädchen Nachhilfe geben möchte meldet sich per E-Mail unter orga@helferkreis-greifenberg.de

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

 

Herrschinger Woche ASYL IST MENSCHENRECHT

Ein breites Bündnis Herrschinger Vereine, Kirchen und Gruppierungen lädt vom 13. bis 22. Januar 2017 zur Veranstaltungswoche:

Asyl ist Menschen Recht

Es möchte damit Verständnis für die Situation der Flüchtlinge wecken, Vorurteile abbauen und das Bewusstsein dafür stärken, dass das Recht auf Asyl ein von der Verfassung garantiertes Grundrecht und allgemein gültiges Menschenrecht ist. „Herrschinger Woche ASYL IST MENSCHENRECHT“ weiterlesen

Interkultureller Kalender 2017

kurz vor Jahresende ist der Interkulturelle Kalender des Integrationsbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung erschienen.

Zum Jahr des Reformationsjubiläums nimmt der Kalender mit Erläuterungen zum einmaligen gesamtdeutschen Reformationstag am 31.10.2017 nebst einigen Abbildungen Bezug.

Übrigens ist das in 2017 ein zusätzlicher bundesweiter Feiertag!

Erhältlich ist der Kalender in der Größe A3 und kann ab sofort beim Integrationsbeauftragten per E-Mail kostenlos bestellt werden:

E-Mail : integrationsbeauftragter@stmas.bayern.de

Download: Interkultureller Kalender Link

 

 

 

Windacher ProjektChor

Der Windacher ProjektChor startet sein neues Jahresprojekt
Start: 12. Januar 2017
Jeden Donnerstag 20-22 Uhr
Grundschule Windach – Raum der Stille
Motto:
Modern Gospel trifft auf African Spirit
Gesungen werden im Chor afrikanische Lieder sowie englisch/amerikanische Gospelsongs
Ende des Projekts ist voraussichtlich November 2017
Teilnahme ist kostenlos!
Voraussetzungen bzw. Aufnahmebedingungen im Chor gibt es nicht!
Jeder kann mitsingen und/oder Trommeln!

DIE SchlaUen LEHRMATERIALIEN

Es gibt eine neue SchlaU-Materialreihe. Den Auftakt macht der SchlaU – Lernordner  Deutsch als Zweitsprache – Alphabetisierung für Jugendliche und junge Erwachsene“.  Mit diesem Lehrwerk, in dem jahrelange SchlaU-Unterrichtspraxis steckt, möchten wir mehr jungen Geflüchteten den Einstieg in das deutsche Bildungssystem ermöglichen.  Der Ordner ist ab sofort – in der ersten Auflage kostenfrei – über die SchlaU – Werkstatt für Migrationspädagogik erhältlich.  Alle Fragen rund um den Ordner und den Bestellprozess, finden Sie hier.

Herzliche Grüße,

das Team der SchlaU – Werkstatt für Migrationspädagogik

Hier geht es zur Bestellung

 Praxiserprobt 
Die SchlaU-Lehrmaterialien richten sich an neuzugewanderte und im Speziellen geflüchtete Jugendliche und junge Erwachsene. Alle Inhalte sind in enger Zusammenarbeit mit den Lehrkräften und SchülerInnen der SchlaU-Schule entstanden und orientieren sich an den Lebensalltagen von jungen Erwachsenen (mit Fluchterfahrung).

Kreativ 
Das innovative Ordnersystem ist im Klassenverbund oder in der Einzelbetreuung flexibel einsetzbar. Es bietet eine umfangreiche Grundlage für gelungene Alphabetisierungsarbeit. Lebensnahe Themen, jugendliche Illustrationen, variantenreiche Aufgabentypen und online verfügbare Zusatzmaterialien bieten die Möglichkeit, die Freude am Lernen zu entdecken und Sprache zielgerichtet zu erarbeiten.

Ganzheitlich 
Das Lehrmaterial baut auf einem ganzheitlichen Methodenkonzept auf, das neben dem Buchstabenerwerb besonderen Wert auf Phonetik und Grafomotorik legt, die Grundkenntnisse der deutschen Alltagssprache vermittelt und erste Grammatik vermittelt. Alltagsweltlich orientierte Inhalte fördern ein motiviertes und sinnhaft-angewandtes Lernen.

Zielorientiert 
Der SchlaU-Lernordner für Alphabetisierung ist der Grundbaustein einer umfassenden Materialreihe „Deutsch als Zweitsprache für Jugendliche und junge Erwachsene”. Die Inhalte bauen kleinschrittig aufeinander auf, um einen gesicherten Schriftspracherwerb zu gewährleisten und um einen gelingenden Bildungsspracherwerb vorzubereiten.

Über die SchlaU – Werkstatt
Die SchlaU – Werkstatt für Migrationspädagogik ist das Forschungs-, Schulentwicklungs-, Lehrwerks- und Weiterbildungs-Institut des Trägerkreis Junge Flüchtlinge e.V. Entstanden aus der 16-jährigen Bildungspraxis der SchlaU-Schule arbeiten wir im engen Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis an aktuellen pädagogischen und gesellschaftskritischen Fragestellungen, mit dem Ziel, mehr Bildungsgerechtigkeit für junge geflüchtete Personen schaffen und Zugangsbarrieren abzubauen.

SchlaU – Werkstatt für Migrationspädagogik
gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt)

Winterkleidung dringend gesucht

Auch wenn der Schnee noch auf sich warten lässt, suchen wir dringend folgende Winterartikel:

  • Mützen
  • Schals
  • Handschuhe

Bitte achten Sie darauf, dass die Kleidungsstücke noch in einem guten Zustand und auch für Männer geeignet sind.

Viele unserer Schützlinge haben sehr große Fortschritte in der deutschen Sprache gemacht und freuen sich über deutsche Bücher.

Wir bedanken uns für Ihre Spende.

Willkommensfest im RMH

Ein rundum gelungenes Willkommensfest feierten viele Greifenberg Bürger zusammen mit den Neuankömmlingen aus dem ehemaligen Gasthof Post.

Nach den Ansprachen von Herrn Bürgermeister Albrecht,  Frau Natalia Ritzkowsky und Jan Veira aus den Reihen des Helferkreises wurde das reichhaltige Buffet zur Freude aller eröffnet. Auf einer fast 20 Meter langen Tafel präsentierte jede Nation ihre Köstlichkeiten. So wurden wir mit einer Auswahl an Gerichten aus Afghanistan, Eritrea, Pakistan und Syrien verwöhnt und bayrische Beiträge rundete das Angebot ab. „Willkommensfest im RMH“ weiterlesen

Ein herzliches Grüß Gott von allen Asylbewohnern

deutschlandfahne

This is a small note, from all the Asylbewohner who are living in Greifenberg.

A small note to thank the Helferkreis and the people of Greifenberg for all their help and hospitality.
We are now 46 people in the house. 10 from Eritrea, 19 from Syria, 16 from Afghanistan an one person from Pakistan.
I know you all have seen lots of pictures and films about what has been happening in our homelands.

But as you can imagine, it is a different story to have lived through the war and all the bad deeds it brings with it, then just seeing it on TV.
It is something no one should have to go through.

It’s hard for all of us, we are in a new country and new culture but we are trying our best to fit in and we know it is also hard for you when all of a sudden so many Asylbewerber came to your country.

We are now living in the middle of your village in a big house.
It was a restaurant before we came, and even if no one told us this we would have guessed it by now.
The typical day here for us, is to go into the garden and to see families and couples sitting in the chairs.
We say hello, they say hello.
We talk among ourselves and wonder who they are.
We decide that, it must be new volunteers with their families.
One of us goes over and asks if they need anything from us?
And the normal answer is, “ Yes the menus please.“
We explain what is happening and we all laugh together.
So it is still a visited restaurant.

Most of our day involves lots of visits to the Landratsamt or the Job Centre. There is a lot of paper work.
We try and do sport to keep ourselves active. We are learning German at the moment, with the Volunteers and Apps on our phones and Intregration courses.  We cook our traditional food from home and we normally cook and eat together in groups of 5-6 people.

When I was growing up as a child in Syria. I never thought I would be living in Germany.
Like all the people here.
The stars that guide our lives sometimes they shine a path for us that we would not have thought of, but it’s still our path and we thank you for the shining a light on the path that we are now on.

Big THANK YOU TO OUR GREAT HELFERKREIS.

Mit freundlichen Grüßen

Tarek Hammoud


Hallo!

hier folgt ein  Beitrag von allen Asylbewohnern aus Greifenberg.

wir sind nun 46 Menschen: 10 aus Eritrea, 19 aus Syrien, 16 aus Afganistan und einer aus Pakistan.

Ich weiß, dass Sie alle viele Bilder und Filme über das was in unserer Heimat passiert ist gesehen haben, aber wie Sie sich vorstellen können ist es ein Unterschied wenn man den Krieg und die schlimmen Taten, die er mit sich bringt, erlebt hat oder wenn man es im Fernsehen sieht. Es ist etwas, was niemand erlebt haben sollte. Für uns alle ist es schwierig. Wir leben in einem neuen Land und einer neuen Kultur, aber wir versuchen unser Bestes uns anzupassen und wir wissen, dass es auch für Euch schwer ist, wenn so viele Asylbewerber in euer Land kommen.

Wir leben jetzt in der Dorfmitte. Unser neues Zuhause war früher eine Gastwirtschaft. Selbst wenn es uns niemand gesagt hätte, hätten wir es erraten. An einem typischen Sommertag gehen wir in den Garten und Familien und Paare sitzen an den Tischen. Wir sagen Hallo und sie sagen Hallo. Wir sprechen untereinander und wundern uns wer sie wohl sind. Wir denken, es sind neue freiwillige Helfer mit ihren Familien . Einer von uns geht zu ihnen und fragt ob sie etwas wünschen. Sie antworten: Die Menükarte, bitte. Wir erklären, was passierte und wir lachen alle gemeinsam. So ist es nach wie vor ein besuchtes Restaurant.

Wir sind sehr häufig im Landratsamt oder im Job-Center. Es gibt sehr viel Papierkram zu erledigen. Wir versuchen Sport zu treiben um uns fit zu halten. Mit unseren freiwilligen Helfern, den Handy-Apps und den Integrationskursen lernen wir Deutsch. In kleinen Gruppen kochen und essen wir gemeinsam unser traditionelles Essen aus der Heimat.

Als ich in Syrien aufgewachsen bin habe ich es niemals für möglich gehalten in Deutschland zu leben, wie alle anderen hier auch.  Der Stern, der uns durchs Leben führt, zeigt uns manchmal einen Weg, den wir so nicht gewählt hätten. Aber es ist unser Weg und wir danken Euch für eure Hilfe.

Mit freundlichen Grüßen
Tarek Hammoud