Willkommensfest im RMH

Ein rundum gelungenes Willkommensfest feierten viele Greifenberg Bürger zusammen mit den Neuankömmlingen aus dem ehemaligen Gasthof Post.

Nach den Ansprachen von Herrn Bürgermeister Albrecht,  Frau Natalia Ritzkowsky und Jan Veira aus den Reihen des Helferkreises wurde das reichhaltige Buffet zur Freude aller eröffnet. Auf einer fast 20 Meter langen Tafel präsentierte jede Nation ihre Köstlichkeiten. So wurden wir mit einer Auswahl an Gerichten aus Afghanistan, Eritrea, Pakistan und Syrien verwöhnt und bayrische Beiträge rundete das Angebot ab. „Willkommensfest im RMH“ weiterlesen

Danke für ihre Unterstützung

Wir bedanken uns von A-Z bei allen kleinen und großen Sach- und FinanzspenderInnen sowie Sponsoren.

Sie finden sich nicht und möchten sich hier gerne sehen, dann senden Sie bitte eine E-Mail an den AK Spenden & Finanzen unter spenden@helferkreis-greifenberg.de.

A

  • Alle ehrenamtlichen Helfer im Helferkreis Asyl Greifenberg für ihr zeit- und sächliches kostenloses Engagement
  • Alle Greifenberger BürgerInnen für die zahlreichen Kleider- und Sachspenden für die Kleiderkammer sowie den Geldspenden.

B

Bäckerei Kasprowicz, für die großzügige Spende von 150 große Brezn zu unserem Willkommensfest.

G

  • Metzgerei Gall, Filiale Greifenberg,  für die großzügige Leberkäs – Spende
    zu unserem Willkommensfest am 01. Oktober 2016 im Rupert-Mayer-Haus.

K

  • Krabbenhöft, Roland, Greifenberg, für einen Multifunktionsgerät mit Drucker, Kopierer und Faxgerät sowie Papier und Toner, den Druck und Schnitt der Namenskarten sowie für die Bereitstellung der dazugehörigen Halter.

P

  • Pfarrei Maria Immaculata, Greifenberg, für die Bereitstellung von drei Räumen für eine Kleiderkammer
  • PTV GmbH Pumpentechnik, Vahle Rolf, Neugreifenberg, für Büromaterial sowie eine große Pinnwand für den Gemeinschaftsraum

Ein herzliches Grüß Gott von allen Asylbewohnern

deutschlandfahne

This is a small note, from all the Asylbewohner who are living in Greifenberg.

A small note to thank the Helferkreis and the people of Greifenberg for all their help and hospitality.
We are now 46 people in the house. 10 from Eritrea, 19 from Syria, 16 from Afghanistan an one person from Pakistan.
I know you all have seen lots of pictures and films about what has been happening in our homelands.

But as you can imagine, it is a different story to have lived through the war and all the bad deeds it brings with it, then just seeing it on TV.
It is something no one should have to go through.

It’s hard for all of us, we are in a new country and new culture but we are trying our best to fit in and we know it is also hard for you when all of a sudden so many Asylbewerber came to your country.

We are now living in the middle of your village in a big house.
It was a restaurant before we came, and even if no one told us this we would have guessed it by now.
The typical day here for us, is to go into the garden and to see families and couples sitting in the chairs.
We say hello, they say hello.
We talk among ourselves and wonder who they are.
We decide that, it must be new volunteers with their families.
One of us goes over and asks if they need anything from us?
And the normal answer is, “ Yes the menus please.“
We explain what is happening and we all laugh together.
So it is still a visited restaurant.

Most of our day involves lots of visits to the Landratsamt or the Job Centre. There is a lot of paper work.
We try and do sport to keep ourselves active. We are learning German at the moment, with the Volunteers and Apps on our phones and Intregration courses.  We cook our traditional food from home and we normally cook and eat together in groups of 5-6 people.

When I was growing up as a child in Syria. I never thought I would be living in Germany.
Like all the people here.
The stars that guide our lives sometimes they shine a path for us that we would not have thought of, but it’s still our path and we thank you for the shining a light on the path that we are now on.

Big THANK YOU TO OUR GREAT HELFERKREIS.

Mit freundlichen Grüßen

Tarek Hammoud


Hallo!

hier folgt ein  Beitrag von allen Asylbewohnern aus Greifenberg.

wir sind nun 46 Menschen: 10 aus Eritrea, 19 aus Syrien, 16 aus Afganistan und einer aus Pakistan.

Ich weiß, dass Sie alle viele Bilder und Filme über das was in unserer Heimat passiert ist gesehen haben, aber wie Sie sich vorstellen können ist es ein Unterschied wenn man den Krieg und die schlimmen Taten, die er mit sich bringt, erlebt hat oder wenn man es im Fernsehen sieht. Es ist etwas, was niemand erlebt haben sollte. Für uns alle ist es schwierig. Wir leben in einem neuen Land und einer neuen Kultur, aber wir versuchen unser Bestes uns anzupassen und wir wissen, dass es auch für Euch schwer ist, wenn so viele Asylbewerber in euer Land kommen.

Wir leben jetzt in der Dorfmitte. Unser neues Zuhause war früher eine Gastwirtschaft. Selbst wenn es uns niemand gesagt hätte, hätten wir es erraten. An einem typischen Sommertag gehen wir in den Garten und Familien und Paare sitzen an den Tischen. Wir sagen Hallo und sie sagen Hallo. Wir sprechen untereinander und wundern uns wer sie wohl sind. Wir denken, es sind neue freiwillige Helfer mit ihren Familien . Einer von uns geht zu ihnen und fragt ob sie etwas wünschen. Sie antworten: Die Menükarte, bitte. Wir erklären, was passierte und wir lachen alle gemeinsam. So ist es nach wie vor ein besuchtes Restaurant.

Wir sind sehr häufig im Landratsamt oder im Job-Center. Es gibt sehr viel Papierkram zu erledigen. Wir versuchen Sport zu treiben um uns fit zu halten. Mit unseren freiwilligen Helfern, den Handy-Apps und den Integrationskursen lernen wir Deutsch. In kleinen Gruppen kochen und essen wir gemeinsam unser traditionelles Essen aus der Heimat.

Als ich in Syrien aufgewachsen bin habe ich es niemals für möglich gehalten in Deutschland zu leben, wie alle anderen hier auch.  Der Stern, der uns durchs Leben führt, zeigt uns manchmal einen Weg, den wir so nicht gewählt hätten. Aber es ist unser Weg und wir danken Euch für eure Hilfe.

Mit freundlichen Grüßen
Tarek Hammoud